Kurz ins große Australien 🇦🇺 – Melbourne

Kurz ins große Australien 🇦🇺 – Melbourne

Livebeitrag

Hellooo, bin heute in Perú angekommen. Mit dem Nachtbus ging es los auf dem Weg nach Cusco, dem Ausgangspunkt für den Machu Picchu. Jedoch sitzen wir hier in einem kleinen Dorf 70km vor dem Ziel seit 3 Uhr nachts fest.

Die Anwohner demonstrieren für Ihr Recht auf Wasser, was Ihnen die Regierung wohl nehmen möchte. Jetzt ist es bereits mittags und kein Plan wann es weiter geht. Naja es gab kostenlos Suppe für alle und ich habe Zeit zum tippsen.

Update: Nach 12 Stunden wurde die erste Blockade abgeräumt. Im nächsten Dorf dauerte es nochmals 2 Stunden. Naja. Finally angekommen. Stand up for your rights 💪


Australien

Nächstes Land bei der Bloggerei ist Australien. Immerhin bin ich dann schon im Jahre 2019 angekommen 💪

Anfang Dezember hatte ich den Flug von Neuseeland nach Rio de Janeiro gebucht, welcher Ende Februar stattfinden sollte. Heißt, ich hatte ab Ende Dezember bis dahin 8 Wochen Zeit für Australien und Neuseeland.

Zwei Monate Zeit sind für zwei Länder generell ausreichend, aber nicht wenn eins davon Australien heißt 😬

Hatte im Vorraus schon mehr Bock auf Neuseeland, habe es mir aber offen gelassen wann ich rüberfliegen möchte. Der Flugpreis von Honolulu aus, führte mich schlussendlich nach Melbourne.

Durch die Zeitverschiebung wurde mir der 2. Weihnachtsfeiertag geklaut, aber bei einem günstigen Flugpreis von 280€ lässt sich das verkraften.

Problem an Australien sind die echt überachend großen riesen Ausmaße dieses Landes beziehungsweise Kontinentes. Beim allzeit beliebten Brettspiel Risiko im ersten Zug erobert und gesichert, gestaltet es sich im realen Leben schwieriger von irgendwo nach irgendwo zu kommen.

So informiert man sich über die schönen Ecken, Inseln und Landschaften, um festzustellen, dass für alles eine teure Flugreise oder eine lange lange Busfahrt notwendig ist. Und so gestaltete sich Australien anfangs nicht einfach.

Man versucht sich einen Plan zu basteln, aber dieser Plan wurde einfach nicht rund. Entweder zu teuer, viel zu viele Stunden in einem Bus oder sonstwas. So hing ich anfangs etwas in der Luft und wusste nicht so recht was ich machen soll, was immer etwas nervt 😬

Am Ende kam immer raus, dass Australien bestimmt ein tolles Land ist, aber die beste Möglichkeit ist sich ein Wohnmobil oder Auto zu mieten/kaufen. Für diese Möglichkeit braucht man aber viel Zeit und andere Freunde mit welchen man die Kosten und Zeit in den weiten Australiens teilen kann.

So habe ich entschieden meine Zeit in Australien auf 2 Wochen zu beschränken und dafür lieber 6 Wochen und damit viel Zeit für Neuseeland zu verwenden.

So wurden es also je eine Woche in Melbourne und Sydney. Klingt nach viel Stadt und nicht ganz so der Hit und ich glaube das wäre es auch geworden, wenn da nicht andere coole Leute gewesen wären 😊

Melbourne

In Melbourne habe ich Nathalie, welche ich 2 Jahre zuvor in Indonesien kennengelernt habe und die eine Zeit lang im alten Melbourne lebte, wieder getroffen. Im Hostel kamen dann noch mit Marco und Marcel zwei Jungs aus Bayern zu einer coolen Truppe zusammen.

Gemeinsam waren es dann witzige Tage und Abende in Melbourne, bevor es mit einem Mietwagen für ein paar Tage auf die Great Ocean Road ging. Eine Küstenstraße westlich von Melbourne. Für mich die Mini-Variante für die eigentlichen Standardrouten Ost- oder Westküste.

WasmirsozuMelbourneeinfälltListe:

Sonnenbrand

Sonne macht Sonnenbrand! Ich dachte meine Haut sei abgehärtet nach Hawaii und so weiter. Aber die Sonne down under ist was anderes. Bisschen rumlaufen ohne Sonnencreme und zack ist der Arm verbrannt. Dazu wurde ich mit 43 Grad empfangen. Geht aber recht schnell, dass es innerhalb von einem halben Tag dann nur noch 20 Grad hat.

Silvester

An Silvester ging es erst mit Freunden von Nathalie essen und danach zu einem anderen Freund zu einer Hausparty vorglühen. Richtung Mitternacht wollten wir in der Stadt sein, um das Feuerwerk anzuschauen. Diese Idee hatten jedoch gefühlt noch 5 Millionen andere Menschen.

Naja ist wohl in jeder Großstadt so. War trotzdem lustig. Da die 5 Millionen Menschen nach Mitternacht auch alle irgendwo einkehren wollen, war alles krass voll und wir kamen nirgends mehr rein. Auch wie überall auf der Welt.

Aber zumindest war dieses Silvester das früheste Silvester meines Lebens und das Feuerwerk war durchaus sehenswert 😃

Stadt

Melbourne ist zwar eine Großstadt, fühlt sich aber nicht wirklich danach an. Es ist alles etwas weitflächiger und daher nicht allzu vollgepackt. Durch die Stadt fließt ein Fluss, an welchem man die Promenade gemütlich entlang schlendern und schöne Ecken finden kann. Cool ist, dass die Straßenbahn im inneren Zirkel kostenlos ist.

Es gibt einen bekannten Stadtstrand namens ‘Namen einfügen’ wo abends Pinguine vorbeikommen. Aber naja Stadtstrände sind nie schön 🤷‍♂️ Die Pinguine habe ich vergessen und ich war auch nicht traurig drum.

Schön zum Chillen ist das Ende der Promenade (Richtung keine Ahnung, so lange her 🤔). Nach den ganzen Cafés und Restaurants kann man sich gemütlich ins Gras neben dem Fluss legen und entspannen.

Lisa, 18

Man trifft immer und überall Deutsche auf Reisen. Aber Australien ist da anders. Es ist mittlerweile wohl relativ normal, dass der deutsche Abiturient erstmal reisen geht und das macht er vorwiegend in Australien. Work&Travel.

Nicht falsch verstehen. Finde das sehr cool. Ist ne mega Erfahrung in dem Alter. Aber es ist trotzdem enorm wie viele junge Deutsche in den Hostels anzutreffen sind. Liebevoll bekannt als Lisas. Man merkt dann auch, dass man schon länger volljährig ist und es passt halt nicht wirklich mit den Gesprächsthemen und so weiter.

So war es doppelt gut mit den anderen 3 ein kleines Wolfsrudel gefunden zu haben mit denen man sich über die Lisas auslassen kann 😬 Lisa hat halt immer the Time of the Life, findet Australien als Ihr Land, kein Land auf der Welt ist besser und berichtet zuhause täglich bei lauten Video-Calls was so unglaubliches jeden Tag passiert. Ist ja auch irgendwo süß 😁

Allgemein versuchen alle in Australien reich zu werden. Mein Eindruck war jedoch, dass dies nicht wirklich klappt.

Wenn man Jobs mit schlechter Bezahlung findet und vllt noch das Hostelklo putzt, um kostenlos zu wohnen, kann man vielleicht mit +-0 Dollar auskommen. Dann ist man aber noch nicht gereist und hat nicht viel gesehen.

Mit Früchte sammeln kann man sich ein kleines Polster aufbauen, aber jaa ich weiß nicht. Marcel und Marco waren auch immer auf Jobsuche und so einfach klang es nicht. Mal hier und da einen Job für paar Tage, aber joa ich war glücklich nicht dauerhaft meinen Körper anbieten zu müssen 😬 Bin ja schließlich im Urlaub 😉

Nachtleben/Hidden-Bars

Mit den beiden Kollegen Marco und Marcel und ab und zu Nathalie ging es nicht selten ins Nachtleben von Melbourne. Als Beschreibung reicht wohl, dass der Favourite-Hit beziehungsweise Künstler (krasse Bezeichnung 😬) unserer Gang Mia Julia und “Oh Baby” darstellte 💪

In guter Studentenmanier wurde mit dem billigsten und somit bezahlbaren Bier auf dem Zimmer vorgeglüht, bevor es in die Stadt ging. Achtung beim Einlass. Im Club muss der Reisepass vorgezeigt werden 🤨

Echt cool und witzig sind die Hidden Bars in Melbourne. Überall könnte man hinter einem Kühlschrank, Exit- oder Staffdoor oder Telefonzelle eine Bar entdecken.

Jedoch hat man ohne Infos von Google oder sonstwem keine Chance. Vielleicht fällt es einem auf, dass wenn nach und nach alle Menschen Richtung Klo gehen und nicht mehr zurück kommen, eventuell etwas im Busch ist. Hat was von Schatzsuche. Und Menschen mögen Schatzsuche 😃

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Aussichtspunkt

Einen schönen Blick hat man in der “The Lui Bar”. Ist eine Bar im 55. Stock eines Towers in der man ein Bierchen trinken (gar nicht zu teuer) und den Sonnenuntergang genießen kann.

Hofbräuhaus

Unterwegs mit zwei Bayern landet man irgendwann wohl automatisch im Münchner Hofbräuhaus 😬 Gibt ne Happy Hour und gutes Bier. Also warum nicht 😬

Great Ocean Road

Melbourne ist zwar eine schöne Stadt, aber es wurde Zeit die Stadt zu verlassen und etwas von den hochgelobten Stränden in Australien zu sehen. Zusammen mit den erwähnten Kollegen wurde ein Auto gemietet und los gings. Zuerst auf Philipp Island und dann für ein paar Tage die Küste entlang.

Die Landschaft ist schon super schön. Man fährt an spektakulären Buchten entlang, kann an schönen und zum Teil mega überfüllten Stränden halten und sieht seltene (?!) Gesteinsformationen, die 12 Apostel.

Aaaber ehrlich gesprochen ist es das im Endeffekt auch 😅 Weiß nicht ob es bereits zu viele geile Strände und Küsten waren, aber sowas reist mich nicht mehr vom Hocker 😱

Trotzdem war der Ausflug mein Highlight in Australien, weil die Leute einfach super cool waren/sind (hab euch ganz arg lieb 😬). Mit genug Bierpausen ging es so Stück für Stück weiter. Auf dem Weg hatten wir Glück und ich habe mein erstes Känguru (lebend) und ersten Koalabären gesehen 😍

Wohl auch nicht so unnormal sind die Wetterumschwünge. Bei >40 Grad gestartet, war es abends frisch und wir liefen im Pullover rum.

Aber allem in allem ist es wieder ein Beispiel wie entscheidend und prägend für Länder und Städte die Begegnungen mit Menschen sind. So kann die schönste Ecke langweilig sein und das letzte Loch eben Spaß machen. Wobei das jetzt nicht auf Melbourne zutrifft!

So wurde im Auto reingefeiert, am Lagerfeuer richtig gefeiert und in Melbourne weitergefeiert. Richtiges Travel-Life wie man das als 18 Jähriger eben macht in Australien 😉

Marco hat eine Drohne. Copyrights der schönen Aufnahmen liegen bei ihm 😬

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Ahja beim letzten Hostel auf dem Ausflug hat es sich ein Koalabär auf dem Baum im Garten gemütlich gemacht, saß dort die ganze Zeit rum und hat perfekt für Fotos posiert. Danke dafür 😃

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So far! Sydney wird bald kommen 💪

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