USA 🇺🇲 Maui

USA 🇺🇲 Maui

Nächster Stopp für meine Schwester und mich war nach der schönen und erlebnisreichen Zeit in Kalifornien die kleinen Inseln von Hawaii!

Und zwar ging es nach Maui!

Die zweite Insel von rechts ist das (Kauai, Oahu, Maui und Big Island von links nach rechts! Sollt hier ja auch was lernen)!

Und zwar ist es immer gut wenn sich das Tempo etwas abwechselt. Nachdem auf dem Festland viel gemacht und gesehen wurde, kam Hawaii gerade recht.

Aloha

Bei Hawaii hat man ja direkt so entspannte Hulahula-Tänzerinnen, Strand, Surfen und gutes Wetter vor den Augen. Und diesen Insel-Vibe findet man tatsächlich auf Maui (Kauai soll ähnlich sein, auf Big Island gibt es aktive Vulkane und eventuell fließende Lava und Oahu ist teilweise auch schön).

Zwar tanzen die Damen im Strohrock eher in den großen Hotels auf der Bühne, den Rest findet man aber tatsächlich vor Ort.

Auf Hawaii beschreibt Aloha genau diesen Lebensstil. Aloha sagt man zu Hallo und Aloha sagt man zu Tschüss, Aloha ist aber vor allem Einstellung. Mach es mit Aloha steht auf vielen Schildern. Heißt respektiert euch gegenseitig und seht alles etwas gechillter und entspannter.

Diese Art zu Leben heißt auch mit der Natur zu leben und die Energie der Natur zu spüren. Klingt alles bisschen spirituell und das ist es auch. Daher findet man in manchen Orten, weit weg von den großen Hotels, eher das kleine Häuschen in der Natur mit Menschen die autark leben wollen.

Ein Aussteiger- oder Hippyleben, wie es der Mensch im System lebend, beschreiben würde. Jedoch ist es auch nicht so, dass die ganze Insel voll mit diesen Menschen ist. Hotelbunker, Städte und kleine Ortschaften gibt es natürlich auch. Ist also eine Frage wo man seine Unterkunft wählt.

Wetter

Genauso wichtig ist die Lage für das Wetter! Auf einer Insel mitten im Ozean und großen Bergen gibt es täglich jede Wetterlage und Wellen. Es kommt drauf an von wo der Wind kommt und auf welcher Seite des Berges man sich befindet. So ist es echt krass, dass wenn man nur 10km fährt, sich das Regenwetter in Sonnenschein verwandelt.

Durch diese Wetterlagen gibt es auch täglich wunderschöne Regenbogen zu betrachten und fotografieren. Nicht umsonst hat es der Regenbogen auch auf die Nummernschilder der Autos geschafft und Hawaii wird als Rainbow-State betitelt.

Mietwagen

Sowieso ist ein Auto recht praktisch. Man sieht einfach viel mehr als mit dem Bus und kann flexibel zu verschiedenen Buchten und Stränden fahren. Hawaii und Maui ist zwar sauteuer. Ein Auto zu mieten gehört jedoch überraschend nicht dazu!

Ein weiterer Vorteil ist, dass man die Touren alle auf eigene Faust machen kann. Dazu gehört die Road to Hana und die Fahrt auf den Vulkan. Beides kostet sehr viel mehr wenn man es mit Guide macht und es gibt eigentlich keinen Grund dafür. Es wird natürlich von den Anbietern empfohlen, aber alles kein Problem wenn man selbst fährt.

Teures Pflaster

Das einzige echt nervige an Hawaii sind die Preise. Unterkünfte sind verdammt teuer. Gut wir waren während der Weihnachtszeit dort, aber ist bestimmt auch unter dem Jahr nicht günstig.

Was wohl preiswert und cool wäre, ist sich ein Auto zu mieten und am Strand in einem Zelt zu schlafen. Zumindest für ein paar Tage wäre das cool gewesen, aber die Idee kam zu spät.

Den Gedanken haben übrigens auch viele Obdachlose. Wobei es schwierig ist gegen ein kostenloses “Haus” direkt am Meer auf Hawaii etwas einzuwenden. Generell verschwimmen die Grenzen zwischen einem Obdachlosen und Langzeitreisenden immer mehr 😬 Aber das sollte jetzt nicht Thema sein 😊

Man weiß natürlich, dass es seinen Preis hat nach Hawaii zu reisen. Und man sollte sich einfach damit abfinden. Aber es ist trotzdem jedes Mal ein kleiner Schmerz einkaufen oder essen zu gehen 🙈

Das gerade berichtete über Lage und Wetter wussten wir natürlich vorher nicht 😬 Jedoch hilft wie so oft der Zufall, Eingebung, Glück oder Intuition weiter. So wie wir es gemacht haben, war es im Nachhinein echt gut. Man kann sich ja auch anpassen wenn man alles erst recht spontan bucht.

Bei uns war es eine Mischung zwischen bereits gebucht und noch offen. Noch offen eher aus dem Grund, da wir noch nichts passendes gefunden hatten. Problem bei den Unterkünften ist nämlich der Preis! 😬 Ein Hostel kostet etwa 45€ pro Nacht pro Kopf, Guesthouse oder Airbnb so zwischen 90-110€ pro Nacht, Hotelpreise haben wir nicht nachgeschaut. So wurde es ein Mix aus allem.

 

Route

Wir haben die Insel ganz gut beackert. Hatten auch genug Zeit. Es war trotzdem viel Entspannen angesagt. Viel Strand mit entweder aktiv sein oder einfach rumliegen.

Pai

Los ging es in Pai. Ein kleines Dorf für und von Hippies an der Nordküste. Dort gibt es nur wenige Unterkünfte. Keine großen Hotels. Man kommt sich manchmal etwas seltsam vor, wenn man im Supermarkt nicht barfuß rumläuft 😅

Aber alles echt nett und sympathisch. Vieles vegan. Gute Angebote. Der Strand ist schön. Dachte ich kann hier bisschen mit meinen Surfkünsten was reisen, aber naaaaja.

Northshore ist sehr windig und das Paradies für Surfer von Riesenwellen. Jaws ist nicht weit weg. Habe es einen Tag probiert, aber schnell erkannt, dass ich das besser den Locals oder den Windsurfern aus aller Welt überlassen sollte. Für die ist es das Mekka überhaupt was Windsurfen betrifft.

Sehr cool und beim ersten Mal überraschend sind die großen beweglichen Steine, die sich als Riesenschildkröten herausstellen. Nachmittags kommen die einfach aus dem Meer gekrabbelt und liegen am Strand rum.

Nachteil an Pai ist die Lage östlich von einem großen Berg und somit ungeschützt vom aus Nordosten kommenden Wind. So ist es dort immer sehr windig und die Sonne verschwindet schon recht früh hinter dem Berg. Heißt zusammengefasst: Es ist recht frisch.

Road to Hana

Hana ist ein Ort ganz im Osten der Insel. Und die Fahrt dorthin und weiter entlang der südlichen Küste wird als Road to Hana verkauft.

Kann man entweder Touren buchen oder selbst fahren. Es wird einem empfohlen einen 4×4 oder Jeep zu nehmen, weil Teile der Straße so schlecht seien. Deswegen drehen manche bei Hana wieder um aus Angst vor den unbefahrbaren Straßen.

Pustekuchen (geiles Sprichwort, warum sagt man das? 😊) Mit dem normalen Auto super machbar. Es war cool zu sehen wie sich die Klimazonen auf der kleinen Insel von Regenwald im Osten zu Savanne im Süden ändern. Die Wasserfälle und Orte zwischendrin sind jedoch naaaaja 🤫

Hostel

Damit Melanie mein Reiseleben besser kennenlernt, haben wir 2 Tage Hostel eingebaut. Zwar hatten wir sogar ne Einladung von einem alten Mann bei Couchsurfing, aber was er so geschrieben hat, war dann doch etwas zu abgefahren 😬

Es gibt nicht viele Hostels auf der Insel und die wenigen waren auch schon großteils ausgebucht. Für Vorzeigezwecke war das Hostel aber echt opti 😬

Viele Leute, die Hälfte hat gefühlt dort gearbeitet, das Zimmer stickig weil das Fenster nicht funktionierte und 2 Bäder für alle Gäste. Eigentlich war es ein normales Haus in welches maximal viele Hochbetten gestellt wurden. Selbst das Gewächshaus war voll und im Garten standen Zelte, die für günstige 35€ die Nacht zu haben waren. Egal.

Nach Ankunft war zufällig Barbecue-Nacht und Kicker-Turnier. Aus dem Abend an dem nichts geplant war, wurde eine Party im Garten mit anschließender Strandparty mit um das Feuer tanzen. Seltsame Menschen gab’s inklusive und es war eine schöne Darbietung was Hostel-Life so kann und eben nicht kann 😊👌

Laihana

Der Ort Laihana, wo das Hostel und auch unsre weitere Unterkunft liegt ist zu empfehlen. Es liegt hinter dem großen Berg. Heißt also viel Sonne. Nicht überlaufen, aber trotzdem einige Restaurants. Etwas nördlicher gibt es noch eine Ecke mit vielen Hotels. Sind da mal am Strand entlang gelaufen und nöö. Nicht schön.

Vulkan Haleakala

Alle Inseln auf Hawaii sind Vulkane. Unter Wasser sind/waren diese aktiv, sind gewachsen, erloschen und driften (ist driften der Grund fürs Erlöschen?) nach Westen. So ist Kauai die älteste Insel und Big Island die jüngste, dort ist der Vulkan ja auch noch aktiv. Lehrreich wie lange nicht hier in diesem Wissensblog!

Der Vulkan auf Maui ist also inaktiv und relativ im Zentrum der Insel. Für so eine kleine Insel ist der Vulkan riesig. Nämlich 3055 Meter hoch. Nirgends anders auf der Welt gelangt man so schnell von Meereshöhe auf diese Meteranzahl!

Besonders attraktiv sind bei solchen Orten Sonnenauf- und Sonnenuntergang. Der Sonnenaufgang ist so beliebt, dass jeder diesen sehen möchte. So muss man sich bereits früh um Tickets kümmern und die Touranbieter greifen sich immer direkt viele Tickets ab.

Es werden so viele Tickets verkauft wie es Parkplätze auf der Spitze gibt. Wird also schön voll da oben. Wir waren zum einen spät dran was das Kaufen der Tickets angeht und haben gehört dass es beim Sonnenuntergang entspannter sein soll. Also lieber zum Sonnenuntergang.

Man kann sich den Tag aussuchen und einfach hochfahren. Eintritt in den Park kostet paar Euro. Die Wettervorhersage war für die restlichen Tage nicht so toll. Regen auf dieser Seite der Insel. Aber was soll es. Will man trotzdem sehen.

Also ging es los bei bedeckten Himmel, nach ein paar Höhenmeter wurde es immer nebliger und dann hat es auch bald geregnet. Shit. Aaaber nach weiteren gefahrenen Metern wurden wir positiv überrascht und zwar hängen die Wolken dort so tief, dass man irgendwann über die Wolken gefahren ist. Sonnenschein! Heya!

Oben angekommen erwartete uns eine wunderschöne Landschaft. Mit Blick auf den Vulkan und die ganze Insel. Super interessant ist dass man das Wetter beobachten kann und sieht wie gerade die Wolken auf die Berge gedrückt werden, wo sie sich hinbewegen und auf der anderen Seite des Berges verhalten. Einziger Nachteil so weit oben. Es wird verdammt kalt!

c

Schnorcheln und Surfen

Bei Aktivitäten auf Hawaii darf ich Wassersport nicht unerwähnt lassen. Surfspots gibt es viele. Man muss nur wissen wo. Im Norden ist das Meer sehr rau. Die Wellen größer und es windet. An der Westküste findet man die etwas kleineren Wellen. Schnorcheln kann man an vielen Buchten.

War für mich überraschend, dass man so viele Riffe paar Meter unter der Wasseroberfläche sieht. Echt gut 👍

Das war es für Maui. Eine echt coole Insel. Hat gut gefallen! 🙂

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